Willkommen im Laufladen Jahnke
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Laufschuh-Analyse mit Achillex

Die richtigen Laufschuhe sind mit Abstand das wichtigste Zubehör im Laufsport. Trotzdem wird den Schuhen selten die notwendige Beachtung geschenkt. Gute Schuhe sind nicht gerade billig, deshalb werden sie mitunter so lange gelaufen, bis sie optisch als untauglich zu erkennen sind, obwohl die innere Struktur des Schuhs, z.B. die Dämpfungselemente, bereits völlig zerstört ist. Die Folgen sind verschiedener Art, und reichen von Blasen über muskuläre Probleme bis zu massiven Gelenkschmerzen und frühzeitiger Arthrose. Schuhe sind Verbrauchsmaterial und unterliegen naturgemäss einer ungleich höheren Belastung als z.B. die Oberbekleidung. Trotzdem wird beim Einkauf der Optik gerne mehr Bedeutung zugedacht, als dem Bedarf der Füsse.

Professionelle Laufschuhe haben eine Lebenserwartung, die irgendwo zwischen 500 und 1000km liegt. Wann genau ein Schuh seinen Zenith erreicht hat, merkt man eigentlich erst dann, wenn man ihn im Vergleich zu einem neuen anzieht, am besten je einen an jedem Fuss.

Man sieht auch immer wieder Läufer auf einem Marathon, die einen sehr leichten und schnellen Laufschuh tragen, der aber gar nicht für die Langdistanz entwickelt wurde, sondern für schnelle Kurzstrecken-Wettkämpfe. Diese Schuhe haben meist kaum Dämpfungselemente, und auch für Vorderfussläufer sind solche Schuhe nicht geeignet, denn auch im vorderen Bereich jeden Schuhs gibt es diese Polster, die den Aufprall mildern sollen.

Eine Laufschuhberatung ist für den normalen Läufer, besonders aber für den Einsteiger unumgänglich. Laufschuhe aus dem Supermarkt-Regal taugen für die Disco oder die Seepromenade, aber nicht für das Training oder einen Wettkampf. Ausgebildete und erfahrene Verkäufer in einem Fachgeschäft, am besten solche, die jahrelang selber Laufsport betrieben haben, sind die idealen Ansprechpersonen. Wenn diese noch über die Möglichkeit verfügen, mit technischen Hilfsmitteln wie z.B. dem Xybermind Achillex, den Laufstil zu analysieren, oder Vergleiche zwischen zwei Schuhen bzw. Schuhen mit und ohne Einlage zu ziehen, sind Sie in besten Händen.

Das Achillex-System besteht aus einer leichten Bandage, die um die Ferse herum mit Klettverschlüssen befestigt wird. In der Bandage sind zwei Beschleunigungs-Sensoren sowie ein Funkchip eingebaut. Der Funkchip dient zum übertragen der Daten zu einem PC. Die Sensoren messen die Belastung des Fusses während dem Probelauf. Sie geben u.a. Aufschluss darüber, wie hart der Aufprall ist, und wie sehr der Fuss nach links bzw. rechts wegkippt (die Fachbegriffe hierfür sind Pronation und Supination). Diese Daten werden auf dem PC grafisch dargestellt und helfen dem Berater neben Ihrem eigenen Gefühl, den optimalen Schuh für genau Ihren Fuss zu finden.

Untenstehend sehen Sie einige Auswertungen für typische Laufstile. Die Stellen, an denen man ein mögliches Problem ablesen kann, sind durch rote Pfeile markiert:

sehr guter Laufstil

Nebenstehend sehen Sie ein Beispiel für einen fast perfekten Laufstil. Die obere Kurve gibt die Drehlast über die Zeit (von links, Auftritt, bis rechts abheben des Schuhs) an, d.h. wie sehr der Fuss nach links oder rechts kippt (die Fachbegriffe sind Pronation/Supination). Je mehr Drehlast vorhanden ist, d.h. je mehr der Fuss zur Seite wegkippt, desto mehr Leistung verliert man unnötig. Dies kann sich auch in Schmerzen äussern. In diesem Beispiel läuft der Athlet vom auftreten bis zum abstossen ruhig und ohne abkippen des Fusses nach links oder rechts. Das ergibt eine maximale Kraftausbeute, und verhindert Schmerzen, die z.B. durch die Reibung beim kippen entstehen würden.

Die untere Kurve gibt die Stosslast an. Sie entspricht der Härte des Auftritts, und hängt sowohl vom Laufstil als auch von der Dämpfung des Schuhs ab. Vorderfussläufer haben naturgemäss einen etwas anderen Verlauf als Fersenläufer, bei denen die gesamte Stosslast am Hinterfuss entsteht, und nur durch die Dämpfung des Schuhs beschränkt wird. Bei diesem Läufer ist eine sehr gute Dämpfung bzw. ein sehr behutsames auftreten des Fusses erkennbar. Dies vermeidet Schmerzen durch Schläge, die von der Ferse über die Beine bis in den Rücken gelangen.

Die Balken für die jeweils wirkende Kraft sind beide im optimalen grünen Bereich.

Das abrollen über den grossen Zeh ist gut, die obere Kurve könnte gegen Ende hin noch stärker nach oben laufen, dazu müsste verstärkt über den grossen Zeh abgestossen werden.

Doppeltes Aufsetzen der Ferse

In der Grafik links sehen Sie in der unteren Kurve zwei sehr frühe Spitzen, d.h. die Ferse tritt einmal auf, hebt wieder ab, und schlägt dann endgültig auf. Die möglichen Ursache sind zu schwache oder kaputte/abgenutzte Dämpfungselemente.

Fuss rollt nicht über den grossen Zeh ab

In der oberen Kurve ist deutlich das absacken der Kraftlinie vor dem Ende der Grafik zu erkennen. Das weist darauf hin, dass der Läufer seinen Fuss zu früh abhebt, und nicht über den grossen Zeh abrollt, um noch die letzte Möglichkeit zur ergreifen, sich optimal abzustossen.

Schmerzen im Innenfuss (z.B. eine Blase)

Auch hier ist in der oberen Kurve deutlich das sehr frühe absacken der Kraftlinie zu erkennen. Sehr wahrscheinlich hat der Läufer Schmerzen im Innenbereich des Fusses, z.B. von einer Blase. Er läuft daher komplett über den Aussenfuss, und verliert die ganze Abstossenergie.

doppeltes aufsetzen

Der rote Pfeil markiert die Stelle, an der ein doppeltes aufsetzen der Ferse erkennbar ist (dunkle Belastungslinie). Der alte Schuh war entweder abgelaufen oder hatte eine viele zu schwache Dämpfung für diesen Läufer. Durch einen anderen Schuh wurde die Dämpfung wieder hergestellt, der Aufprall wird optimal gedämpft (helle Belastungslinie).

Vorfusslauf Fussgelenk seitlich instabil

An der blauen Kurve in der oberen Grafik erkennt man das hin und her kippen des Fusses nach rechts bzw. links, was auf eine seitliche Instabilität hinweist. Durch den Wechsel des Schuhs wurde zusätzliche seitliche Stabilität gebracht.

Weniger Drehlast durch Schuhwechsel

In diesem Beispiel konnte die Drehlast, d.h. das seitliche kippen des Fussgelenks durch einen anderen Schuh wesentlich verbessert werden. Das Resultat ist eine wesentliche geringere Belastung des Gelenks und der des Band-Apparats.

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